Die VOB nennt den EP-Vertrag einen Regelfall vom Leistungsvertrag.

Bei Bestellung und Abrechnung von Schalung ist diese vertragliche Abwicklungsform aber immer noch die Ausnahme.

Die Regel ist eine Mietabrechnung aller einzelnen Teile mit einem verhandelten Mietsatz pro Monat.

Schalungslieferanten bevorzugen diese Form, da bei ihnen keinerlei Risiko entsteht. Jedes gelieferte Teil wird bezahlt, auch wenn es nicht zwingend gebraucht wird. Das führt zu Mehrkosten und sehr oft zu einer Budgetüberschreitung.

Bleibt der EP-Vertrag als einzige sinnvolle Abrechnungsform.

VOB-Qualitätsanforderungen an den EP-Vertrag:

  • Der Regelfall des Leistungsvertrages ist der Einheitspreisvertrag. Bei ihm werden für technisch und wirtschaftlich einheitliche Teilleistungen, Einheitspreise vereinbart.
  • Die Vergütung erfolgt nach den tatsächlich ausgeführten Mengen.
  • Unveränderlicher Vertragsinhalt sind die Positionsbeschreibung und die Einheitspreise, nicht die Mengen.
  • Eine sichere Kalkulation ist nur möglich, wenn die Leistung erschöpfend beschrieben ist. Voraussetzung hierfür ist ein lückenloses Leistungsverzeichnis.
  • Dem Bewerber darf kein ungewöhnliches Wagnis aufgebürdet werden.